Synopsis
Tatjana ist eine Bürgerin Europas, zumindest redet sie sich das ein. Sie hat noch nie lange genug an einem Ort gelebt, um sich dort zu Hause zu fühlen. Jetzt sitzt sie mit ihrem jugendlichen Sohn, der sich wegen ihres slawischen Akzents und ihrer Unfähigkeit, richtig niederländisch zu sein schämt, in einem berüchtigtem Viertel Amsterdams fest.
Entschlossen, endlich den Durchbruch zu schaffen, macht sie sich auf die Suche nach Zugehörigkeit – und das so wie sie alles angeht: mit der Kamera.
Sie reist durch Europa und klopft an die Türen von Verwandten und Freunden, die als Gastarbeiter und Auswanderer über ganz Europa verstreut sind. Unterwegs trifft sie Menschen, die vor Jahrzehnten ausgewandert sind, ihre Dörfer aber nie wirklich verlassen haben, Menschen, die sich ein neues Leben aufgebaut haben, ohne zurückzuschauen, und zwei Schwestern in Deutschland, mittlerweile alt, die sich an den Händen halten und ineinander ihre Zugehörigkeit gefunden haben.
Als sie ihren Vater besucht, findet sie eine Antwort, die sie nicht erwartet hatte – eine Antwort, die ihr ganzes Leben nicht als Entwurzelung, sondern als Folge einer Tat betrachtet, die vor langer Zeit aus Liebe begangen wurde.
„Fragments of Belonging“ ist eine dokumentarische Dramedy über Migration, Mutterschaft und die Familienmuster, die wir unbewusst in uns tragen.
Synopsis
Tatjana ist eine Bürgerin Europas, zumindest redet sie sich das ein. Sie hat noch nie lange genug an einem Ort gelebt, um sich dort zu Hause zu fühlen. Jetzt sitzt sie mit ihrem jugendlichen Sohn, der sich wegen ihres slawischen Akzents und ihrer Unfähigkeit, richtig niederländisch zu sein schämt, in einem berüchtigtem Viertel Amsterdams fest.
Entschlossen, endlich den Durchbruch zu schaffen, macht sie sich auf die Suche nach Zugehörigkeit – und das so wie sie alles angeht: mit der Kamera.
Sie reist durch Europa und klopft an die Türen von Verwandten und Freunden, die als Gastarbeiter und Auswanderer über ganz Europa verstreut sind. Unterwegs trifft sie Menschen, die vor Jahrzehnten ausgewandert sind, ihre Dörfer aber nie wirklich verlassen haben, Menschen, die sich ein neues Leben aufgebaut haben, ohne zurückzuschauen, und zwei Schwestern in Deutschland, mittlerweile alt, die sich an den Händen halten und ineinander ihre Zugehörigkeit gefunden haben.
Als sie ihren Vater besucht, findet sie eine Antwort, die sie nicht erwartet hatte – eine Antwort, die ihr ganzes Leben nicht als Entwurzelung, sondern als Folge einer Tat betrachtet, die vor langer Zeit aus Liebe begangen wurde.
„Fragments of Belonging“ ist eine dokumentarische Dramedy über Migration, Mutterschaft und die Familienmuster, die wir unbewusst in uns tragen.
Anmerkung der Regisseurin
Zwei Kräfte bestimmen mein Leben: Freiheit und Neugier, die mich in Bewegung halten, und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Seit meiner Kindheit, geprägt von Trennungen und ständigen Umzügen, begleitet mich das Gefühl, nirgendwo ganz dazuzugehören. Mit jedem Neuanfang kam Reichtum – aber auch Verlust.
Der Film erzählt von diesem Verlust, besonders für Kinder: von Abschieden, Loyalität und den Folgen von Entwurzelung, die sich über Generationen fortsetzen können. Meine eigene Geschichte – wie auch die meiner Familie – zeigt, wie sehr Zugehörigkeit und Opfer miteinander verwoben sind.
Gleichzeitig spiegelt der Film den Gegensatz zwischen Gemeinschaft und individueller Freiheit wider. Während ich im Westen Unabhängigkeit fand, vermisse ich oft die Nähe und das Miteinander meiner Herkunft. Heute frage ich mich, was in einer „Ich vor Wir“-Gesellschaft verloren geht – und wie ich meinem Sohn sowohl Freiheit als auch Verbundenheit mitgeben kann.
Integration bedeutet oft auch Anpassung und das Zurücknehmen der eigenen Herkunft. Deshalb bleibt die Frage: Ist Zugehörigkeit ein Geschenk oder etwas, das man sich erkämpfen muss?
Als Filmemacherin bewege ich mich dabei zwischen Beobachterin und Figur. Mit Selbstironie und Humor versuche ich, Schmerz erzählbar zu machen – und im besten Fall zugleich zum Lachen und zum Fühlen zu bringen.
Anmerkung der Regisseurin
Zwei Kräfte bestimmen mein Leben: Freiheit und Neugier, die mich in Bewegung halten, und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Seit meiner Kindheit, geprägt von Trennungen und ständigen Umzügen, begleitet mich das Gefühl, nirgendwo ganz dazuzugehören. Mit jedem Neuanfang kam Reichtum – aber auch Verlust.
Der Film erzählt von diesem Verlust, besonders für Kinder: von Abschieden, Loyalität und den Folgen von Entwurzelung, die sich über Generationen fortsetzen können. Meine eigene Geschichte – wie auch die meiner Familie – zeigt, wie sehr Zugehörigkeit und Opfer miteinander verwoben sind.
Gleichzeitig spiegelt der Film den Gegensatz zwischen Gemeinschaft und individueller Freiheit wider. Während ich im Westen Unabhängigkeit fand, vermisse ich oft die Nähe und das Miteinander meiner Herkunft. Heute frage ich mich, was in einer „Ich vor Wir“-Gesellschaft verloren geht – und wie ich meinem Sohn sowohl Freiheit als auch Verbundenheit mitgeben kann.
Integration bedeutet oft auch Anpassung und das Zurücknehmen der eigenen Herkunft. Deshalb bleibt die Frage: Ist Zugehörigkeit ein Geschenk oder etwas, das man sich erkämpfen muss?
Als Filmemacherin bewege ich mich dabei zwischen Beobachterin und Figur. Mit Selbstironie und Humor versuche ich, Schmerz erzählbar zu machen – und im besten Fall zugleich zum Lachen und zum Fühlen zu bringen.
TATJANA BOŽIĆ
TATJANA BOŽIĆ, Regisseurin (Kroatien/Niederlande), absolvierte die Hochschule für Drehbuchautoren und Regisseure in Moskau.
Ihr Diplomfilm an der Moskauer Filmschule “Provinzmädchen” (1995, 35 mm, 30′, Co-Regisseur F. Müller) wurde in Jekaterinburg als “Bester russischer Dokumentarfilm des Jahres 1996” ausgezeichnet.
Seitdem drehte sie Dokumentarfilme, wo immer sie lebte: Russland, Großbritannien, Kroatien und die Niederlande. Ihr letzter Spielfilm HAPPILY EVER AFTER (83′ JvdW Film/IKON, Factum, Zelovic) wurde auf der IFF Rotterdam uraufgeführt und für den Tiger Award nominiert. Der Film kam in den Niederlanden (Cineart), Frankreich, Kroatien und Slowenien in die Kinos und wurde als Teil von KineDok in anderen EU-Ländern gezeigt. HAPPILY EVER AFTER wurde in ganz Europa, Neuseeland und Japan ausgestrahlt, lief auf mehr als 40 Festivals weltweit und gewann mehrere Preise.
Auswahl der Preise: Niederländisches FF Utrecht, Goldenes Kalb für den besten Schnitt und Nominierung für die beste Regie (2014); DocuDays Kiev – Besondere Erwähnung der Jury (2015); Niederländische Regiegilde – Nominierung für die bemerkenswerteste Regieleistung (2015)
Tatjana ist Absolventin der Documentary Campus Masterschool; Teilnehmerin des EAVE Producers Workshop und des ExOriente Workshop. Sie hat ihre Projekte unter anderem beim IDFA Forum, East Meets West, Thessaloniki, EastDoc Prague, Riga Baltic Sea Doc, Dok Leipzig und DocLisboa vorgestellt.
Tatjana Bozic
Die gebürtige Kroatin Tatjana Bozic lebte und drehte Filme in Russland, England, Kroatien und den Niederlanden.In Großbrittanien arbeitete sie an verschiedenen Werbeprojekten und studierte Menschenrechte an der London School of Economics, außerdem arbeitete sie als Journalistin für das russische Fernsehen NTV.
In Kroatien führte sie bei mehr als 20 Kurzdokus Regie, die sich häufig mit der Zivilgesellschaft in dem Nachkriegsland und der Art und Weise, wie Frauen die Welt wahrnehmen und erleben, befassen. Sie war Mitbegründerin von Fade In, einem Dokumentarfilmstudio, das heute zu den führenden Produktionen in der Region gehört. Sie arbeitete für MTV als Ein-Frau-Crew und führte bei mehreren sozial engagierten Werbespots Regie.
Seit 2008 lebt sie in Amsterdam, wo sie nicht nur Regie führt, sondern auch unterrichtet, als Co-Autorin arbeitet und neue Regisseure coacht. Sie ist außerdem ausgebildeter Coach in Method Acting, Life Coaching, Essstörungstherapie, Dramatherapie, Familienaufstellung und NLP.
Im Jahr 2015 gründete sie die Produktionsfirma LEWA productions.
Tatjana ist Absolventin der Documentary Campus Masterschool; Teilnehmerin des EAVE Producers Workshop und des ExOriente Workshop. Sie stellte ihre Projekte unter anderem beim IDFA Forum, East Meets West, Thessaloniki, EastDoc Prague, Riga Baltic Sea Doc, Dok Leipzig und DocLisboa vor.
Filmografie
2014 Happily Ever After ( 83 Min.) – Kreativer Dokumentarfilm – Tiger Award Competition IFF Rotterdamm, Golden Calf for Best Editing
2010-2011 Surprising Europe (9×25 Min.) – Dokuserie – AlJazeera English
2003–2005 A woman with a camera/My Sister Eastern Europe (12×22 Min.) -TV Serie – Ausstrahlung zur Hauptsendezeit im kroatischen Staatsfernsehen (HRT)
2002 Dear Suzy (40 Min.) Kurzdoku – Fade in/B.a.B.e., Kvinna till Kvinna (Schweden)
1996 Provincial Girl (30 Min.) – Kurzdoku – Sheffield FF, Bester Russischer Dokumentarfilm auf Russischen dokumentarfilmfestival Jeakterinburg 1995
Fakten
Genre:
Kreativer Dokumentarfilm
Länge:
80 / 52 min
Regie:
Tatjana Bozic
Drehbuch:
Tatjana Bozic, Jacob Gesink
Produzent*innen:
Magdalena Petrovic
LEWA
(Kroatien)
Produzent*innen:
Magdalena Petrovic
LEWA
(Kroatien)
Frank Müller
DOPPELPLUSULTRA FILMPRODUKTION
(Deutschland)
Jacob Gesink
SPACEDUST productions
(Niederlande)
Land der Produktion:
Kroatien, Deutschland, Niederlande
Länder der Dreharbeiten:
Niederlande, Kroatien, Österreich, Deutschland, Schweiz
Sprachen:
Kroatisch, Niederländisch, Englisch, Deutsch
Release:
April 2024
Fakten
Genre:
Kreativer Dokumentarfilm
Länge:
80 / 52 min
Regie:
Tatjana Bozic
Drehbuch:
Tatjana Bozic, Jacob Gesink
Produzent*innen:
Magdalena Petrovic
LEWA
(Kroatien)
Produzent*innen:
Magdalena Petrovic
LEWA
(Kroatien)
Frank Müller
DOPPELPLUSULTRA FILMPRODUKTION
(Deutschland)
Jacob Gesink
SPACEDUST productions
(Niederlande)
Kontakt
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DOPPELPLUSULTRA
FILMPRODUKTION GmbH
Repsoldstraße 45
20097 Hamburg
Germany
mail@doppelplusultra.de
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Stichting SPACEDUST productions
Kelbergen 261
1104 LM Amsterdam
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www.spacedustproductions.com



